Wärmelecks und Dämmschäden per Drohnen-Thermografie erkennen – Ablauf, Kosten und Grenzen der Methode.
Drei Situationen, in denen eine drohnengestützte Untersuchung der Gebäudehülle typischerweise zum Einsatz kommt.
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Eine schlecht gedämmte Anschlussfuge oder eine Dübelreihe im WDVS lässt sich vom Boden aus kaum erkennen. Die Infrarot-Thermografie macht solche Wärmebrücken flächendeckend sichtbar – nach DIN EN ISO 6781-1:2023, in drei Phasen von der Flugplanung bis zum Auswertungsbericht.
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Foto: Gareth1953 All Right Now, CC BY 2.0 (https://www.flickr.com/photos/40837632@N05/7638347232)
Putzrisse, Hohlstellen und Algenbefall kündigen sich an der Fassade oft lange an. Gerade bei großen Dachflächen von Gewerbeimmobilien oder bei Mehrfamilienhäusern liefert eine Befliegung eine gemeinsame, dokumentierte Entscheidungsgrundlage für Eigentümer und Verwaltung.
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Foto: MIKI Yoshihito. (#mikiyoshihito), CC BY 2.0 (https://www.flickr.com/photos/7940758@N07/19440085399)
Ein Thermogramm ist nur so gut wie die Bedingungen dahinter: ausreichende Temperaturdifferenz, keine direkte Sonne, wenig Wind. Deshalb konzentrieren sich Befliegungen auf die Heizperiode von November bis März – mit großzügigem Zeitfenster statt fixem Einzeltermin.
Zum Artikel lesen →Antworten aus den ausführlichen Artikeln zu Ablauf, Zeitpunkt und Aussagekraft der Methode.
Eine Wärmebildkamera misst die von der Oberfläche abgestrahlte Infrarotstrahlung. Auffällig warme Stellen im Winter deuten auf Wärmebrücken oder Dämmlücken hin. Die Norm DIN EN ISO 6781-1:2023 beschreibt ein qualitatives Verfahren – es liefert keinen berechenbaren U-Wert und ersetzt keine bauphysikalische Berechnung. Mehr im Artikel →
In drei Phasen: Vorbereitung (Fluggenehmigung, Wetterprüfung, Flugroute), Befliegung (Wärmebild- und Fotoaufnahmen der Gebäudehülle) und Auswertung (Sichtung, Markierung auffälliger Bereiche, Bericht als Grundlage für weitere Schritte). Mehr im Artikel →
Typisch sind Putzrisse entlang von Plattenstößen, Hohlstellen durch gelöste Dämmplatten, Algen- und Pilzbefall an schattigen Seiten sowie regelmäßige Dübelabzeichnungen als punktuelle Wärmebrücken im Thermogramm. Mehr im Artikel →
Nur wenn zwischen Innen- und Außentemperatur eine ausreichende Differenz besteht – in der Praxis werden häufig etwa 15 °C genannt – zeichnen sich Wärmeverluste im Thermogramm zuverlässig ab. Das ist außerhalb der Heizperiode (November bis März) in Mitteleuropa kaum gegeben. Mehr im Artikel →
Anbieterangaben zufolge liegen die Kosten grob zwischen 150 und 1.500 Euro, abhängig von Umfang und Objektgröße – etwa ab 750 Euro für kleinere Gebäude bis 1.000 m² und ab 1.200 Euro für größere Objekte, zuzüglich Auswertung. Das sind Anbieterangaben, keine amtliche Marktstatistik. Mehr im Artikel →